Weiterbildung nach der Industriekaufmann/frau Ausbildung

Bildquelle: Abbildung 2: ┬ę geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Nach dem Ende der Ausbildung ist der Weg des Lernens f├╝r viele Industriekaufleute noch nicht zu Ende. Wer in seinem Beruf Karriere machen oder seine F├╝hler eventuell auch einmal in andere Branchen ausstrecken m├Âchte, der findet in der Weiterbildung die passende Antwort.

F├╝r den Industriekaufmann oder die Industriekauffrau k├Ânnen nach der Ausbildung ganz unterschiedliche Weiterbildungen interessant sein. Oft lassen sich diese auch berufsbegleitend absolvieren. Man kann also seinem normalen Arbeitsalltag nachgehen und bildet sich an Wochenenden oder in freien Wochen weiter. F├╝r welche Weiterbildung sich der Industriekaufmann oder die Industriekauffrau am Ende entscheidet, kommt auf die individuellen Vorstellungen an.

Klassische Weiterbildungen

In vielen F├Ąllen nutzen Industriekaufleute eine Weiterbildung, um in ihrem Unternehmen Karriere zu machen. Gerade wenn der Aufstieg in eine F├╝hrungsposition geplant ist, reicht die normale Ausbildung in der Regel nicht aus. Drei typische Weiterbildungen, die sich f├╝r zuk├╝nftige Fachkr├Ąfte eignen, sind der Betriebswirt, der Industriefachwirt und der Fachkaufmann. Alle drei setzten zun├Ąchst einmal mindestens ein Jahr Berufserfahrung voraus und k├Ânnen in Teil- oder Vollzeit absolviert werden. Im Falle des Fachkaufmann erhalten die Interessenten zudem die M├Âglichkeit, sich auf verschiedene Schwerpunkte wie B├╝romanagement, Marketing, Personal oder Organisation zu fokussieren. Auf diese Weise l├Ąsst sich ein individueller Fokus setzen, der zur geplanten Zukunft passt.

Eine weitere Weiterbildung mit einem konkreten Schwerpunkt der Bilanzbuchhalter. Der Fokus liegt hier vor allem auf dem Finanz- und Rechnungswesen und spricht daher alle an, die in diesem Bereich eine Zukunft anstreben. F├╝r die Weiterbildung m├╝ssen Interessenten allerdings mindestens drei Jahre Berufserfahrung mitbringen. Daf├╝r l├Ąsst sie sich ebenfalls wieder in Voll- oder Teilzeit absolvieren.

Fremdsprachenkorrespondent

Nicht jede Weiterbildung ist f├╝r den Industriekaufmann oder die Industriekauffrau zun├Ąchst naheliegend, so manche kann sich aber am Ende richtig auszahlen. Ein klassisches Beispiel daf├╝r ist der Fremdsprachenkorrespondent. Dieser ist praktisch ein Fachmann f├╝r Sprachen in einem Unternehmen. Gerade in der heutigen Zeit, in der die viele Unternehmen international in mehreren L├Ąndern aktiv sind, werden Fachkr├Ąfte ben├Âtigt, die nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch in verschiedenen Sprachen fit sind.

In vielen Unternehmen m├╝ssen heute wirtschaftliche Texte ├╝bersetzt, Verhandlungen mit Unternehmen oder Personen in fremden L├Ąndern gef├╝hrt oder Vertr├Ąge in anderen Sprachen abgeschlossen werden. Daf├╝r ist in den Unternehmen der Fremdsprachenkorrespondent die erste Anlaufstelle und es spricht viel daf├╝r, dass sich die Bedeutung in der Zukunft noch steigern d├╝rfte. Wer Spa├č an der Arbeit mit anderen Sprachen hat und zudem ├╝ber gute Kommunikationsf├Ąhigkeiten verf├╝gt, findet in der Weiterbildung vielleicht genau sein Steckenpferd.

Europ├Ąisches Wirtschaftsmanagement / Internationales Wirtschaftsmanagement

Die Weiterbildungen Europ├Ąisches und Internationales Wirtschaftsmanagement gehen ebenfalls in die Richtung der Globalisierung und geben Mitarbeitern zus├Ątzliches Wissen, das sich rund um die Arbeit mit internationalen Kunden und Partnern dreht. Im Gegensatz zum Fremdsprachenkorrespondent steht der Sprachfaktor aber nicht ganz so sehr im Mittelpunkt. Andere Sprachen spielen zwar eine Rolle, die wirtschaftlichen Aspekte stehen aber mehr im Fokus. Die Weiterbildung ist sehr praktisch orientiert und zeigt die internationalen Anforderungen in Bereichen wie Warenein- und -verkauf, Werbung/Marketing, Logistik, internationaler Zahlungsverkehr und Controlling auf. Mitunter wird Internationales Wirtschaftsmanagement auch schon in manchen Ausbildungen als Zusatzqualifikation angeboten.

Technik und Informatik

Der Industriekaufmann oder die Industriekauffrau sind per Definition prim├Ąr in Industrieunternehmen aktiv. Dies bedeutet nat├╝rlich auch, dass Technik im Arbeitsalltag eine gewisse Rolle spielt. Aus diesem Grund kann sich auch die eine oder andere Weiterbildung empfehlen, die sich um technische Themen dreht. Gerade in diesem Bereich steht die Entwicklung nie still und es k├Ânnen sich immer wieder neue Technologien und Trends auftun. Zwei sehr wichtige Bereiche f├╝r die Zukunft d├╝rften die Themen k├╝nstliche Intelligenz und Robotertechnik sein.

Schon jetzt ver├Ąndern neue Techniken aus diesen Bereichen die Welt und bieten Unternehmen neue Chancen. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus ├╝berlegenswert, sich durch Weiterbildungen mit dem neuesten Stand der Technik in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden vertraut zu machen. Besonders wenn das Unternehmen konkurrenzf├Ąhig bleiben m├Âchte, ben├Âtigt es Mitarbeiter, die sich mit den neuesten Trends und Forschungen auskennen. Entsprechend bieten solche Weiterbildungen auch gro├če Aufstiegschancen f├╝r Industriekaufleute.

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